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16. Februar 2021

Illegaler Sperrmüll in Berlin - immer mehr Bußgelder

Eine illegale Sperrmüllentsorgung in Berlin ist seit Jahren ein akutes Problem. Insgesamt 40 Prozent der Meldungen, die bei den Berliner Ordnungsämtern online eingehen, betreffen die gesetzwidrig abgelagerten Abfälle. Illegaler Sperrmüll verursacht enorme Kosten für die Stadt und schadet der Umwelt. Den Verursachern drohen hohe Geldstrafen. Wie sieht die Situation genau aus und mit welchen Konsequenzen müssen die Müllsünder rechnen?

Rechtswidrige Abfallentsorgung verursacht hohe Kosten

Für die Beseitigung des illegalen Sperrmülls von Straßen der Bundeshauptstadt ist die Berliner Stadtreinigung (BSR) zuständig. Im Auftrag der Ordnungsämter räumen die Mitarbeiter jährlich gewaltige Mengen an alten Möbeln, ausrangierten Sofas, Elektroschrott und anderem Müll weg. Jedes Jahr nimmt die Menge zu. Gemäß den Angaben der Senatsverwaltung für Umwelt und Verkehr ist das Volumen des illegalen Sperrmülls in Berlin von 33200 Kubikmeter im 2019 auf 39500 Kubikmeter im vergangenen Jahr gestiegen. Aus den der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Informationen geht ebenso hervor, dass die rechtswidrige Abfallentsorgung rund fünf Millionen Euro kostete. So wird das Thema mehr und mehr ein großes Problem.

Sperrmüll in privaten Haushalten

Zum Sperrmüll gehören im Grunde genommen Haushaltsgegenstände, die aufgrund der Größe und Sperrigkeit nicht in die übliche Mülltonne passen. Bei der Entscheidung, was tatsächlich zu dieser Abfallkategorie gehört und was nicht, müssen sich die Verbraucher nach den genauen Vorschriften der einzelnen Städte und Gemeinden richten. Wer schon mal den eigenen Keller oder Dachboden entrümpelt hat, der weiß, wie viel Sperrmüll sich in einem privaten Haushalt verbergen kann.

Im Jahr 2019 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in den deutschen Haushalten insgesamt 457 Kilogramm Abfall pro Kopf produziert – das sind 2 Kilogramm mehr als im Jahr 2018. Davon sind allein 31 Kilogramm Sperrmüll, die pro Einwohner anfallen. Zusammen mit dem Restmüll sind in privaten Haushalten im Jahr 2019 187 Kilogramm Abfall pro Kopf angefallen.

Illegale Müllentsorgung in den Corona-Zeiten

In den Zeiten der Corona-Pandemie haben sich die Zahlen der illegalen Müllentsorgung in Berlin und anderen Städten noch erhöht. Der Müll landet tonnenweise auf Straßen und Parkflächen. Die Gründe dafür können unterschiedlich sein. In den Haushalten wird mehr Abfall produziert, da sich während des Lockdowns viel mehr Menschen als sonst zu Hause aufhalten. Somit rief das Bundesumweltministerium die deutschen Bürger bereits zum Anfang der Pandemie zu noch mehr Achtsamkeit bei der Abfalltrennung auf.

Viele Menschen nutzen auch die Zeit zu Hause für eine Renovierung oder Entrümpelung. So wie die Zahlen zeigen, scheint es für viele problematisch zu sein, ihren Sperrmüll fachgerecht zu entsorgen. Die Möglichkeit, sich etwas Geld oder die Fahrt zum Wertstoffhof zu sparen, nutzen leider immer noch zu viele Menschen. Des Weiteren ist aufgrund der Corona-Regelungen für Restaurants, Cafés, Bäckereien etc. der Konsum vom Essen zum Mitnehmen gestiegen. Damit ist automatisch die Zunahme der Einwegverpackungen verbunden. Um eine unerlaubte Müllentsorgung zu verhindern, werden regelmäßig unterschiedliche Projekte ins Leben gerufen, die Bürger für dieses Problem sensibilisieren sollen.

Falsche Entsorgung schadet der Umwelt

Der falsch sortierte Abfall und die illegalen Müllablagerungen in Städten und Wäldern gehen leider zulasten der Bürger, da die Abfallbeseitigung aus Steuergeldern finanziert wird. Nicht selten findet man unter dem illegalen Müll auch Sondermüll, der für Mensch und Natur besonders gefährliche Substanzen enthält. Giftige Stoffe gelangen häufig in das Grundwasser und schaden somit nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Menschen direkt. Vielen Müllsündern scheinen diese katastrophalen Konsequenzen nicht wirklich klar zu sein.

Hohe Bußgelder für ordnungswidrige Sperrmüllentsorgung in Berlin

Die illegale Sperrmüllentsorgung ist unbestritten eine Ordnungswidrigkeit. Wer eigenen Müll nicht sachgerecht entsorgt, dem drohen hohe Bußgelder. Diese können in jedem Bundesland unterschiedlich hoch sein. In den Bußgeldkatalogen werden die Geldstrafen für Umweltverschmutzungen je nach der Art des Vergehens und nach der Abfallmenge geregelt.

In Berlin beginnen die Geldbußen für eine illegale Sperrmüllentsorgung mit 100 Euro bei kleineren Mengen. Wer ordnungswidrig ein größeres Volumen über einem Kubikmeter entsorgt, der riskiert ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro. In manchen Fällen kann sogar eine Freiheitsstrafe verhängt werden.

Umweltbewusstes Leben wichtig für die Zukunft

Trotz immer mehr Kampagnen für Umweltschutz, wird das Problem des illegalen Sperrmülls in Berlin nicht kleiner. Die Verursacher sind schwer zu ermitteln und die Beweisführung ist problematisch. Somit sollte die Entwicklung des Umweltbewusstseins aller Bürger sowie die menschliche Solidarität sehr hoch auf der Prioritätenliste stehen. Es geht schließlich uns alle an, in welcher Zukunft wir leben wollen.

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