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12. März 2021

Umzug ins Ausland - mit Erfolg in eine neue Heimat

Ein Umzug ins Ausland ist viel komplexer als ein Wohnortswechsel innerhalb Deutschlands. Das macht sich auf jeden Fall in der Länge Ihrer Umzugscheckliste sichtbar. Was muss die Liste beinhalten und inwiefern unterscheidet sich ein Umzug in ein fremdes Land? Was dürfen Sie nicht vergessen? Das erfahren Sie in diesem Artikel.

Intensive Umzugsplanung – rechtzeitiger Beginn

Eine Entscheidung über einen Umzug ins Ausland wird nicht von einem Tag auf den anderen getroffen. Sicher ist das bei Ihnen auch so. Eine gründliche Umzugsplanung ohne Zeitdruck hilft Ihnen, alle Aufgaben auf der Liste lückenlos abzuhaken. Beginnen Sie mindestens sechs Monate vor dem Umzug mit den ersten Aufgaben. Ihre Dokumente müssen vollständig und gültig sein. Auch Kinder benötigen bei einer Auslandsreise einen eigenen Reisepass oder Personalausweis. Die Kindereinträge in einem Reisepass von den Eltern sind nicht mehr gültig. Überprüfen Sie Ihre Unterlagen rechtzeitig, so haben Sie noch genug Zeit, problemlos die fehlenden Dokumente bei den Behörden zu beantragen. Je nach Zielland Ihres Umzugs könnten Sie noch ein Visum oder eine Arbeitserlaubnis benötigen. Behalten Sie dies im Auge, damit Ihr Umzug ins Ausland stressfrei gelingt.

Auswandern mit Haustieren

Wenn Sie mit Haustieren ins Ausland umziehen, dann sollten Sie sich über Impfbestimmungen und nötige Dokumente informieren. Das kann sich von Land zu Land unterscheiden. In den EU-Ländern müssen beispielsweise Hundebesitzer an einen EU-Heimtierausweis und eine gültige Tollwutimpfung denken. Das Tier muss mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein. Wer sich unsicher ist, kann sich über die Einreisebestimmungen für die Einfuhr von Tieren bei einem zuständigen Konsulat oder bei Zollbehörden informieren. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie mit einem Kampfhund oder mit exotischen Tieren umziehen möchten. Für solche Fälle können andere Vorschriften gelten, ggf. kann die Einreise gar nicht gestattet werden.

Andere Länder, andere … Versicherungen

Ein Umzug ins Ausland kann vorübergehend oder dauerhaft sein. Wollen Sie nur eine bestimmte Zeit im Ausland arbeiten oder auf Probe in ein anderes Land umziehen, überlegen Sie, ob die Kündigung Ihrer Verträge und Versicherungen sinnvoll ist. Haben Sie beispielsweise eine Lebensversicherung zu guten Konditionen und kündigen Sie diese, so kann es sein, dass die Bedingungen bei einem erneuten Vertragsabschluss zu Ihrem Nachteil geändert werden.

Wenn Sie eine Eigentumswohnung im Inland besitzen, dann benötigen Sie selbstverständlich Ihre Wohngebäudeversicherung weiter. Das Gleiche gilt für eine Kfz-Versicherung, falls Sie Ihr Auto nicht mitnehmen, aber auch erst mal nicht verkaufen wollen. In vielen Fällen besteht ein Versicherungsschutz im Ausland nicht mehr. Denken Sie daran, dass für die meisten Versicherungen drei Monate Kündigungsfrist zum Ende eines Kalendermonats gilt. Wichtig ist auch, sich rechtzeitig bei der Krankenkasse über eventuelle Möglichkeiten einer Krankenversicherung – zumindest für die Übergangszeit – zu informieren.

Behördengänge und Verträge – hohe Priorität

Vor einem Umzug ins Ausland sollten Sie bei der Meldebehörde Ihren Wohnsitz abmelden. Planen Sie einen befristeten Auslandsaufenthalt und behalten Sie Ihre Wohnung, müssen Sie sich ggf. nicht abmelden. Das gilt allerdings nur für bestimmte Fälle, z. B. für Studierende im Ausland. Auch eine Mitteilung an das Finanzamt, die Agentur für Arbeit, die Rentenversicherung sowie die Kindergeldkasse sollte auf Ihrer Umzugscheckliste stehen.

Es lohnt sich, Fitnessverträge, Abonnements etc. zu kündigen, sogar wenn Sie nur für einen bestimmten Zeitraum ins Ausland umziehen. So vermeiden Sie zusätzliche Kosten. Damit Sie Ihre Post auch im Ausland erreicht, können Sie einen Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post stellen. Sollte ein Brief nach dem Wohnungswechsel an Ihre alte Adresse gesendet werden, so wird dieser automatisch an Sie weitergeleitet.        

Zuverlässige Hilfe bei komplexen Umzugsarbeiten

Ein Umzug fordert viel Organisation, jedoch ist das Umziehen ins Ausland eine außergewöhnliche Herausforderung. Auch wenn ein privater Umzug in Deutschland mithilfe von Freunden und Familie bewältigt werden kann, ist dies beim Umziehen in ein fremdes Land eher schwierig. Professionelle Umzugsunternehmen haben nötiges Fachwissen, um solch komplexe Projekte sicher und zügig zu realisieren.

Entrümpeln und entsorgen Sie das unbrauchbare Inventar, so verkleinert sich das Volumen Ihres Umzugsgutes. Dies wirkt sich positiv auf die Umzugskosten aus. Ab und an kommt es vor, dass die Umziehenden nicht gleich alle Möbel mitnehmen können. Eine kurz- oder langfristige Möbellagerung ist in solch einer Situation eine ideale Lösung. Viele Umzugsfirmen verfügen über eigene Lagerhallen, in denen der Hausrat kurz- oder langfristig gelagert  werden kann. Sobald das Inventar wieder gebraucht wird, kann es abgeholt oder von der Umzugsfirma an eine neue Adresse geliefert werden.

Leben im Ausland sicher organisieren

Je mehr Zeit Sie bei einem Umzug ins Ausland der Vorbereitungsphase widmen, umso entspannter wird der große Umzugstag. Lassen Sie die zeitraubenden Arbeiten ein erfahrenes Umzugsunternehmen erledigen, so gewinnen Sie Zeit für anstehende bürokratische Aufgaben. Sind Ihre Unterlagen komplett, können Sie mit einem freien Kopf in die Richtung der neuen Heimat starten und der Umzug wird zum vollen Erfolg.

Fedres Umzüge GmbH
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